Zum Beispiel schöne Zähne: Alles zum Thema Invisalign

June 22nd, 2014

Schoene Zaehne machen das Leben schoenerMeine dreizehnjährige Nichte sollte vor Kurzem eine Zahnspange bekommen und war darüber natürlich nicht sonderlich begeistert. Schließlich sind die bekannten Modelle nicht sehr schön und die Träger sehen aus, als ob sie ein riesiges Drahtgestell im Mund haben. Kein Wunder, wenn die Träger von Zahnspangen gerne mal verspottet werden und ich litt mir ihr, als sie mir von diesem für sie ziemlich schrecklichen Ereignis erzählte. Dann aber erfuhr ich von einer Freundin, dass es mittlerweile eine richtig geniale Technik gibt, die noch recht jung, aber trotzdem schon voll ausgereift ist: Invisalign. Dabei werden die Zähne nicht nur sehr schonend, sondern geradezu unsichtbar begradigt und das schien mir so überzeugend, dass ich es gleich meinem Bruder und seiner Tochter mitteilte. Sie gingen dann zu einem ausgebildeten Kieferorthopäden und dieser stellte die passende Zahnspange für meine Nichte her. Sie ist glücklich damit, ihre Zähne werden völlig gesund und das im Mund sich befindliche Hilfsmittel ist so gut wie nicht zu sehen. Das fand ich so bemerkenswert, dass ich hier gleich mal einen Eintrag dazu verfassen muss.


 

 

Historisches zu Invisalign

Vor weit mehr als hundert Jahren bereits erfand Edward H. Angle eine Art Zahnklammer. Später hat sich dann der Name der Zahnspange mehr oder minder verbreitet und heutzutage gibt es die unterschiedlichsten Verfahren überall auf der Welt. Damals waren die ersten Modelle echte Provisiorien, sie waren meistens aus dehnbarem Kautschuk oder auch aus den feinen Drähten, die zum Bau von Klavieren verwendet werden, gefertigt. Man kann sich vorstellen, wie das ausgesehen hat und welche Schmerzen die Träger vielleicht auch erdulden muste. Eines jedoch ist seit damals bis heute so ziemlich gleich geblieben: Das Prinzip einer solchen Apparatur. Die Muskulatur des Mundes soll aktiviert werden, wodurch eventuelle Fehlstellungen im Ansatz beseitigt und behoben werden. Das galt und gilt sowohl für bereits ausgebildete Fehler wie auch sich abzeichnende Probleme im Kieferbereich. Schnell kamen dann jede Menge unterschiedlichster Modelle auf den Markt, nur in wenigen Fällen behalf man sich zunächst mit speziellen Übungen, die unter dem Namen der „Myofunktionellen Therapie“ bekannt wurden. Dabei wurde einfach auf eine Art Selbstheilung gesetzt, in dem man die Patienten zu bestimmten, sehr oft und häufig zu wiederholenden Übungen anleitete. Die Muskulatur konnte dadurch gestrafft und entsprechend verbessert werden. Freilich hilft das auch nur in Ausnahmefällen, oft sind die Fehlstellungen schon weit fortgeschritten oder ihre Ausprägung dürfte sich besonders problematisch entwickeln – die Zahnspange ist dann eben die einzige noch wirksame Methode. Da gibt es dann herausnehmbare Apparate und die bekannten (und in der Regel verhassten) feststehenden Geräte. Der Einbau selbst ist immerhin eine kleine Operation und die oft sehr jungen Patienten sind schon seit Anbeginn dieser Erfindung großem Spott ausgesetzt. Vielleicht kennt man das auch noch aus der eigenen Kindheit, aber das soll uns hier auch nicht weiter interessieren. Wechselbare Spangen hingegen, die sich auch mal rausnehmen lassen, sind zwar viel beliebter, werden aber von den Zahnärzten nicht so gern verordnet. Denn gerade Kinder und Jugendliche neigen dann zur ständigen Entnahme, was den Effekt natürlich auf das Gröbste vermindert. Eine Zahnklammer soll helfen und wenn sie nur selten im Mund ist, bringt sie überhaupt nichts. Es ist erstaunlich und sicher nicht sonderlich positiv, wie schon Kinder ästhetisch urteilen und eine genetisch verursachste oder aber auch erworbene Fehlstellung als schlecht aburteilen. Da es nicht viel bringt, sich mit ihnen über solch unreifen Urteile zu streiten, sie behalten ihre Verbindlichkeit sowieso wenn kein Erwachsener in der Nähe ist, erschien es findigen Medizinern viel sinnvoller, eine bessere und vor allem weniger sichtbare Methode zu entwickeln: Invisalign.

Invisalign – Der Traum aller Spangenträger

Vor einigen Jahrzehnten entwickelten man dann ein Verfahren, das auf Transparenz und leichte Anpassung setzte. Die Fehlstellungen werden bei Invisalign einfach mit geradezu unsichtbaren Schienen aus Kunststoff korrigiert. Mittlerweile ist diese Methode voll ausgereift und zum Beispiel in Amerika schon lange Standard. Viele Millionen Kinder und Jugendliche profitieren davon und es werden immer mehr. Das Verfahren selbst ist sehr einfach und zugleich hochwirksam: Über eine Computergrafik werden das geplante Ziel der Behandlung festgelegt und die einzelnen Phasen eingeleitet. In der Regel sind die individuell angepassten Schienen in jeder Phase um die zwei Wochen zu tragen und das immanente Druckverfahren richtet die Zähne entsprechend aus.

Der unschlagbare Vorteil von Invisalign ist natürlich optischer Natur: Von weitem sieht man die Einsätze überhaupt nicht und aus der Nähe muss man schon direkt und gezielt auf die Zähne schauen, um etwas zu bemerken! Auch lassen sich die Schienen schnell entfernt, was gerade beim Essen und der so wichtigen Zahnhygiene weitere Pluspunkte bringt. Festsitzende Metallapparaturen sind oft nicht herausnehmbar und beginnen manchmal zu riechen, etwa wenn sich Speisereste verfangen, die gar nicht so leicht zu beseitigen sind.

Ein bißchen Disziplin wird vom Patienten allerdings auch verlangt, darf er die festgelegte Tragezeit doch auf keinen Fall verweigern. Allerdings fällt das eben auch viel leichter, da die Spange eben nicht zu sehen ist und sie einem selbst oft kaum noch auffällt. Hin und wieder ist ein leichtes Lispeln am Anfang der Tragezeit zu beobachten, was aber auch bei anderen, unschönen Modellen auftritt und schnell wieder verschwindet. Wichtig ist es, die Zähne vom behandelnden Mediziner ausgiebig reinigen zu lassen, was aber sowieso zum Basisprogramm der Behandlung gehört. Verfärbungen können sich dann gar nicht erst entwickeln.

Und die Nachteile? Nun, Invisalign ist natürlich nicht so billig wie die Metallklammer und es wird auch nur selten von einer Krankenkasse unterstützt. Die gesetzlichen Kassen jedenfalls halten mal wieder nur das billigste Verfahren für förderfähig, was man ja von anderen Eingriffen gut kennt. Schönheit kostet eben ein wenig und in diesem Fall sollte sie uns schon etwas Wert sein! Denn der Träger profitiert ungemein von Invisalign – während der Tragezeit und natürlich auch im späteren Leben. Bei Jugendlichen gilt der Beginn der Pubertät als ideal, denn im Alter von etwa 12 Jahren beginnt der Körper rasant zu wachsen, was sich für die Beseitigung der Fehlstellung gleich nutzen lässt. Doch auch Erwachsene können Invisalign jederzeit gewinnbringend nutzen und sich unschöne Zähne begradigen lassen. In Berlin gibt es jedenfalls eine Reihe von guten Ärzten, die sowohl eine eingehende Beratung und eine zuverlässige wie sichere Behandlung anbieten – hier gleich eine empfehlenswerte Adresse:

http://kieferorthopaede-in-berlin.de

Über Schönheitsoperationen

June 22nd, 2014

Grundsätzlich halte ich Schönheitsoperationen für eine sehr sinnvolle Sache. Viele Leute meinen, man solle sich doch mit dem, was die Natur bereitgestellt hat, zufrieden geben – aber warum denn? Warum soll zum Beispiel jemand mit schiefen Zähnen nichts dagegen tun, wenn es doch möglich ist? Es ist immer auch eine Frage von Risiko und Nutzen. Und beim Nutzen steht ein gutSchoenheit ueber Berlines Aussehen an vorderer Stelle, denn die Menschen schauen nunmal in erster Linie auf das Äußere und wer anderes behauptet oder gar verlangt, ist entweder selbst nicht sonderlich ansehnlich oder verkennt unsere biologischen Grundlagen! Sich verändern zu wollen ist immer ein Akt der Freiheit und gerade nicht des Zwangs. Normalerweise behauptet man gern, dass Frauen etwa sich die Brüste vergrößern lassen oder Männer sich Fett absaugen lassen, um beim anderen Geschlecht dann besser landen zu können. Und das ist auch völlig richtig – aber was für ein Zwang soll denn dahinter stehen? Wir sind weder zu Sex noch Partnerschaft gezwungen, sondern es ist nur eine zugegeben wichtige Option in unserem vielseitigen Dasein! Und ist es dann unnormal, wenn man sich selbst Spiegel betrachten will und dabei ein gutes Feeling wünscht? Es gibt schließlich auch eine Ästhetik der eigenen Empfindung und wenn mein Körper mir gefällt, so ist das doch nichts anderes als sich tättowieren zu lassen, sich zu piercen und sich sonstwie zu verändern. Da sagt dann kaum einer was, es gilt vielmehr als normal. Abgesehen davon, dass ich Tattoos schrecklich finde und ich mir vorkäme, als müsste ich mein ganzes Leben in einem schlechten Pucci-Kostüm herumlaufen, akzeptiere ich doch die Entscheidung der Leute und ich finde die Selbstbestimmung über den Körper ist ein ganz wichtiger Freiheitsakt, den man endlich respektieren sollte. Ich kann das Gerede nicht mehr hören, dass man alles immer nur für andere täte – diese Kritik kommt doch von Leuten, die selbst keine Meinung von sich und ihrem Körper haben. Das ist lächerlich und gefährlich und wie eine Art moderner Leibeigenschaft. Wer sich verändern will und dabei neben den klassischen Idealen auch ausgefallene Ideen verfolgt – nur zu! Das gilt es zu schützen und zu fördern und nicht sinnlos mit Moralkeulen zu verprügeln. Uniformität ist out und fast schon Verbrechen, es lebe die Schönheit und der Eigensinn!

Willkommen auf meinem Blog

June 22nd, 2014

Berlin ZeitgeistIch will hier ein bißchen über mein Leben in Berlin berichten, da ich ursprünglich aus einer kleinen Stadt komme und – ganz dem Stereotyp entsprechend – natürlich auch jede Menge Eindrücke zu verarbeiten habe. Dabei hilft mir das Schreiben ungemein. Ich habe nämlich schon immer gerne gelesen und geschrieben und mir zu vielen Phänomen des Alltags Gedanken gemacht und das wunderbare Medium des Bloggens hat mir endlich auch die Möglichkeit gegeben, das alles zu veröffentlichen. Freilich kommt es mir nicht darauf an, jeden banalen Bullshit zu beschreiben, sondern gerade auf den Zeitgeist und damit einhergehende Ereignisse einzugehen. Klar, meine persönliche Meinung zu manchem Thema mag vielleicht ein bißchen sonderbar erscheinen und die von mir beschriebenen Themen sind manchmal auch ziemlich willkürlich und meinem Charakter entsprechend ausgewählt, doch ich finde das gerade sehr spannend! Wenn ich mir zum Beispiel andere Gesellschaften ansehe, in denen das Schreiben von Blogs nicht selten mit Gefängnis oder Schlimmeren bestraft wird, so leben wir doch in einer wunderbaren Freiheit, die so mancher hier gar nicht mehr zu schätzen weiß! Wir können uns mitteilen, diskutieren, schimpfen, lästern und sogar Geschichten erfinden und niemand wird uns dafür mehr als an einen digitalen Pranger stellen. Einige Leute nutzen das aus und verbreiten den größten Pfeffer der sich vorstellen lässt, andere hingegen sind echte Perlen der neuen Medien und ich hoffe, dass meine Einträge vorrangig positive Reaktionen hervorrufen. Mit Kritik bin ich natürlich einverstanden, kann jedoch Beleidigungen und vor allem hohle Phrasen einfach nicht akzeptieren. Es gibt so viele interessante Ereignisse und Dinge in der Welt, die einfach beschrieben werden müssen und wer an dieser Stelle meint, mir das Wort verbieten zu müssen, der soll sich doch bitte in Länder begeben, die sowas von Staatsseite betreiben. Glücklicherweise haben wir so etwas wie Meinungsfreiheit und ich werde diese auch voll ausnutzen. Blogs mag es viele geben, doch beinhalten sie selten mehr als nur langweilige Tagebuchberichte. Wie aber sieht es denn aus mit den gewagten Kommentaren und den Beschreibungen von Sachen, die eben kaum jemand beschreibt? Sind die weniger wichtig? Ich habe gerade in Berlin, dieser hippen und quirligen Stadt so viel entdecken können und das wenigste davon war von der Stange und eintönige Erscheinung. Wo sich kreative und ästhetisch bewußte Leute in so großen Scharen zusammenfinden, da gibt es einfach auch viel zu kommentieren! Meine Freunde machen das doch auch, auch wenn wenige dafür das Internet wählen und sich stattdessen auf die Diskussion im Cafe oder im Club beschränken. Ich finde, die Fähigkeit zur Diskussion und zum Stellen von Fragen ist das beste, was dem Menschen passieren konnte und ich werde immer danach streben, mir eigene Meinungen zu machen.

Freilich bin ich thematisch nicht völlig beliebig: Es macht ja auch kaum Sinn über den Bau von Autofabriken in Berlin zu berichten, weil es ja gar keine gibt! Vielmehr interessiert mich eben die Welt des Stylings, des Zeitgeistes, vielleicht der Mode und der Kunst, auf jeden Fall aber alles, was irgendwie mit Ästhetik und Schönheit zu tun hat. Das ist ein weiter Feld, na klar und ich werde ganz sicher eine ganze Menge zu besprechen haben. Denn wenn wir ähnlich sind, dreht sich doch alles in unserem Dasein um das gute Leben. Was das heißt? Ich behaupte einfach mal: Die Welt sehen und dabei gut aussehen! Früher haben uns immer die Alten und Altvorderen gesagt, was wir zu tun haben, heute sind wir als junge Generation zum Gestalten und Planen aufgerufen, die Ideologien sind verschwunden und trotzdem braucht unser Planet und damit die Menschheit doch das Engagement und die Einsicht zum besseren Handeln. Das geht freilich nur bei intensiver Beschäftigung mit dem, was eben vor sich geht und ich werde mich dazu ausführlich äußern.